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KI & Automatisierung

Automatisierungsrechner für wiederkehrende Aufgaben

Christoph Stenglein
30. März 2026
3 Min Lesezeit
Christoph Stenglein zeigt auf ein holografisches Dashboard mit Automatisierungs-Ersparnissen

Hinweis: Dieses Bild wurde künstlich erzeugt

Christoph Stenglein zeigt auf ein holografisches Dashboard mit Automatisierungs-Ersparnissen

Wenn ich mit Kunden über Automatisierung spreche, kommt früher oder später dieselbe Frage: „Lohnt sich das überhaupt für uns?” Eine berechtigte Frage. Deshalb habe ich ein einfaches Tool gebaut, das genau das berechnet: den Automatisierungsrechner.

Was der Rechner macht

Die Idee dahinter ist denkbar einfach. Sie geben zwei Dinge ein:

  • Das monatliche Bruttogehalt der Person, die eine Aufgabe aktuell erledigt
  • Wie viele Stunden diese Aufgabe pro Monat beansprucht

Daraus berechnet der Rechner den tatsächlichen Stundensatz aus Dienstgebersicht – also inklusive der ca. 30 % Lohnnebenkosten, die über das Dienstnehmer-Brutto hinausgehen. Auf dieser Basis sehen Sie sofort die monatliche und jährliche Kostenersparnis sowie die eingesparten Arbeitstage pro Jahr.

Warum der Dienstgeber-Bruttostundensatz entscheidend ist

Ein häufiger Denkfehler: Wer rechnet, was eine Aufgabe kostet, nimmt oft einfach das Nettogehalt oder das Dienstnehmer-Brutto als Grundlage. Das ergibt ein zu optimistisches Bild. Als Unternehmen zahlen Sie neben dem Bruttogehalt auch Sozialversicherungsbeiträge, Abfertigungsrücklagen und weitere Nebenkosten.

Der Rechner berücksichtigt das und zeigt den realistischen Stundensatz, den eine Arbeitsstunde tatsächlich kostet.

Ein Beispiel

Eine Mitarbeiterin mit 3.000 € Dienstnehmer-Brutto pro Monat kostet den Betrieb tatsächlich rund 3.900 €. Das ergibt einen Stundensatz von etwa 23 € (bei 168 Arbeitsstunden im Monat).

Wenn diese Person 20 Stunden pro Monat mit einer manuellen, wiederkehrenden Aufgabe beschäftigt ist, z.B. dem Übertragen von Daten, dem Erstellen von Berichten oder dem Beantworten von Standardanfragen, dann kostet das den Betrieb rund 460 € pro Monat oder über 5.500 € pro Jahr.

Und das, obwohl die eigentliche Arbeit der Mitarbeiterin woanders läge.

Für welche Aufgaben lohnt sich das?

Typische Kandidaten sind Aufgaben, die regelmäßig, vorhersehbar und zeitintensiv sind:

  • Rechnungsverarbeitung und Dateneingabe
  • Erstellen von wöchentlichen oder monatlichen Berichten
  • E-Mails kategorisieren und weiterleiten
  • Interne Freigabeprozesse

Ob sich die Automatisierung einer konkreten Aufgabe rechnet, hängt natürlich auch vom Aufwand der Umsetzung ab. Den Rechner sehe ich als ersten Anhaltspunkt: Er zeigt, wo das Potenzial liegt und ob ein Gespräch darüber sinnvoll ist.

Zum Rechner

Den Automatisierungsrechner finden Sie unter tabspaces.at/tools/automatisierungsrechner/. Er ist kostenlos und funktioniert direkt im Browser ohne Anmeldung.

Wenn Sie ein konkretes Einsparpotenzial sehen und wissen möchten, was die Umsetzung bedeuten würde, kontaktieren Sie mich für ein unverbindliches Erstgespräch.

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